Kopenhagen-Exkursion: Ergänzende Perspektive durch teilnehmenden Akteur FoodConnectRuhr

Ergänzung zur Pressemeldung der Stadt Dortmund
“Delegation bringt Impulse aus Kopenhagen mit nach Dortmund – Verpflegung in Kitas und Schulen soll gesünder werden” (Meldungsdatum: 19.06.2026)

„Die Reise nach Kopenhagen bestätigt uns darin, dass die Maßnahmen, die wir mit FoodConnectRuhr anstoßen, in die richtige Richtung gehen“, sagt Alexandra Jaik, Projektkoordinatorin von FoodConnectRuhr. „Dänemark ist uns einige Schritte voraus, aber genau das macht die Impulse aus dem Besuch der Hauptstadt so wertvoll. Wir haben dort gesehen, wie viel möglich ist, wenn Politik, Verwaltung, Küchen und Zivilgesellschaft gemeinsam handeln.”
Besonders deutlich wurde durch den Besuch, welche Hebel entscheidend sind, um eine gesunde und nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung voranzubringen:

  • den Bio‑Anteil erhöhen
  • den Fleischanteil reduzieren
  • Lebensmittelverschwendung verringern
  • öffentliche Beschaffung als Motor für regionale Wertschöpfung nutzen

Diese Erkenntnisse nimmt FoodConnectRuhr zurück nach Dortmund. Sie bestärken das Team darin, die nächsten Schritte konsequent anzugehen und gemeinsam mit Projektpartnern die Gemeinschaftsverpflegung weiter zu transformieren– mit klaren Zielen und dem Anspruch, eine gute und nachhaltige Ernährung für alle in der Region möglich zu machen.

Projektziele – FoodConnectRuhr
Mit dem Aufbau und der Verstetigung eines tragfähigen, regionalen Netzwerks bringt FoodConnectRuhr alle relevanten Akteure– von der Landwirtschaft über die Verarbeitung und den Handel bis hin zur Außer-Haus-Verpflegung, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Ziel ist es, gemeinsam eine sozial gerechte und ökologische Ernährungswende zu fördern und den Weg vom Acker bis zum Teller nachhaltiger zu gestalten. Das Projekt stärkt bestehende Strukturen, fördert den Austausch und unterstützt die langfristige Transformation des Dortmunder Ernährungssystems. 

FoodConnectRuhr ist Teil des Modellregionenwettbewerbs „Besser essen in der Region“. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat den Modellregionenwettbewerb „Besser essen in der Region“ ins Leben gerufen, um gesellschaftliche Prozesse zur Transformation des Ernährungssystems zu unterstützen. Mit der Förderung werden modellhafte Projekte vor Ort mit innovativen Beiträgen zur Ernährungswende hin zu einer gesunden und an den planetaren Grenzen orientierten Ernährung in Deutschland ermöglicht. 

Pressekontakt Ernährungsrat:
Katharina Hieber
katharina@ernaehrungsrat-dortmund.de
0176 – 76626385

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