Bericht zur landwirtschaftlichen Produktion veröffentlicht

Woher kommen unsere Lebensmittel und wie wird das Land vor unserer Haustür eigentlich genutzt? Der Bericht zur landwirtschaftlichen Produktion in Dortmund und Region: Betriebsstrukturen, Flächennutzung, Outputs liefert spannende Einblicke mit vielen Grafiken und Diagrammen.

Von der Dominanz des Ackerbaus über die Unterschiede in der Tierhaltung bis hin zum großen Potenzial beim Ausbau des Öko-Landbaus. Erfahre mehr über die Strukturen unserer lokalen Landwirtschaft.

Der Bericht analysiert die Agrarstruktur, Flächennutzung und Produktion im Raum Dortmund sowie den angrenzenden Kreisen (Bochum, Ennepe-Ruhr-Kreis, Hagen, Herne, Recklinghausen und Unna). Unbedingt in Gänze lesenswert, hier nur ein paar der Erkenntnisse:

  • Diverse Agrarstruktur: Die Region zeigt sich sehr vielfältig. Während im Kreis Unna fast die Hälfte der Fläche landwirtschaftlich genutzt wird (47 %), ist die landwirtschaftliche Prägung in Städten wie Herne (9 %) oder Dortmund (19 %) deutlich geringer.
  • Nachholbedarf bei Bio: Mit einem Anteil von 4,4 % ökologisch bewirtschafteter Fläche liegt die Region hinter dem NRW-Schnitt (6,1 %) und deutlich hinter dem Bundesschnitt (11,2 %). Um das politische Ziel von 30 % Öko-Fläche bis 2030 zu erreichen, müsste sich dieser Anteil fast versiebenfachen.
  • Gemüsebau als Nische: Obst- und Gemüsebau spielen derzeit nur eine untergeordnete Rolle in der regionalen Flächennutzung.
  • Tierhaltung: Im Regierungsbezirk Arnsberg ist vor allem die Rinderhaltung (inkl. Milchkühe) mit über 2.800 Betrieben stark vertreten, gefolgt von der Hühner- und Schweinehaltung.

Der Bericht unterstreicht die Notwendigkeit einer regionalen Agrar- und Ernährungswende. Projekte wie FoodConnectRuhr setzen hier an, um die regionale Wertschöpfung zu stärken und bio-regionale Produkte stärker in den Fokus zu rücken.